<![CDATA[SCHALLREDUKTION VON HVAC ANLAGEN (Wärmepumpen, Klimaanlagen, Kälteanlagen etc..) - Begriffserklärung]]>Fri, 10 May 2019 11:23:37 +0200Weebly<![CDATA[Unterschiede Schallschutz - Lärmschutz  / Emissionsschutz - Immissonschutz]]>Sun, 10 Feb 2019 11:07:23 GMThttp://www.silent-mode.com/begriffserklaumlrung/unterschiede-schallschutz-laermschutz-emissionsschutz-immissonschutzStörender Schall bzw. störende Geräusche werden als „Lärm“ bezeichnet. Der Begriff Lärm enthält somit eine negative Wertung. Nach DIN 1320 handelt es sich um Hörschall, der die Stille oder eine gewollte Schallaufnahme stört oder auch zu Belästigungen oder Gesundheitsstörungen führt. Zu beachten ist, dass sich die beeinträchtigenden Wirkungen auf die betroffenen Personen in ihrer jeweils aktuellen Situation beziehen, womit der subjektive Charakter des Lärmbegriffes angesprochen ist.

In der Umweltschutz-Praxis hat es sich zur Vermeidung von Missverständnissen als notwendig erwiesen, situationsbedingt zu unterscheiden zwischen „ausgesandtem“ und „ankommendem“ Schall. Es besteht in der Tat ein wesentlicher Unterschied zwischen der Feststellung, dass beispielsweise eine Maschine zu viel Geräusch abgibt (emittiert), und der Feststellung, dass dieses Geräusch in der davon betroffenen Nachbarschaft als Umwelteinwirkung (Immission) festgesetzte Lärmgrenzwerte übersteigt.

Die Systematik der Unterscheidung von „Emissionen“ und „Immissionen“ ist durch Gestzgebung geregelt. Es gelten allgemein die folgenden Begriffsbestimmungen:

(1) Schädliche Umwelteinwirkungen im Sinne dieses Gesetzes sind Immissionen, die nach Art, Ausmaß und Dauer geeignet sind, Gefahren, erhebliche Nachteile oder erhebliche Belästigungen für die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft herbeizuführen.

(2) Immissionen im Sinne dieses Gesetzes sind auf Menschen, Tiere und Pflanzen, den Boden, das Wasser, die Atmosphäre sowie Kultur- und sonstige Sachgüter einwirkende Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen, Licht, Wärme, Strahlen und ähnliche Umwelteinwirkungen.

(3) Emissionen im Sinne dieses Gesetzes sind die von einer Anlage ausgehenden Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen, Licht, Wärme, Strahlen und ähnliche Erscheinungen.

Überschreiten die Immissionen ein gewisses hinzunehmendes Ausmaß, handelt es sich um „schädliche Umwelteinwirkungen“. Das Auftreten von Immissionen setzt entsprechende Emissionen voraus.

Der Begriff „Emission“ bezeichnet in der technischen Akustik den Vorgang der Abstrahlung von Schallwellen von einer Quelle und ihr Eintreten in die Umwelt.

Die Immission steht somit am Ende einer Kausalkette, deren Anfang durch die Emission bedingt ist. Das Bindeglied zwischen Emission und Immission ist die „Transmission“ (Ausbreitung), die aufgrund der Abstandsverhältnisse und der örtlichen Gegebenheiten in der Regel für eine Abschwächung der Umwelteinwirkungen auf ihrem Ausbreitungsweg von der Emissionsquelle zum Einwirkungsort (Immissionspunkt) sorgt.
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